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Multiple Sklerose
MS
Hauptbestandteil der Isolierschicht, der Markscheide, ist Myelin, eine weiße, fetthaltige Substanz.
Bei einem an Multipler Sklerose (lat. Encephalomyelitis disseminata) erkrankten Menschen ist diese
aufgrund einer Abwehrreaktion des Immunsystems irreversibel geschädigt, sodass die einzelnen Impulse
nur noch verlangsamt bzw. überhaupt nicht mehr weitergeben werden können. Man spricht hierbei von
einer sog. Demyelinisation (Entmarkung) der Nervenfasern, die an diversen – multiplen – Stellen
auftreten kann und zur Entstehung einer verhärteten (griech. sklero = hart), narbenartigen
Gewebeschicht führt. Schreitet dieser Prozess fort, kann es darüber hinaus zu einer Degeneration der
Nervenzellfortsätze (Axone) kommen.
Bundesweit leiden ca. 120.000 Menschen an dieser chronischen Entzündungserkrankung des ZNS, die häufig erstmalig
zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, aber auch bei älteren Personen nach Erreichen des 50. Lebensjahr auftritt.
Kleinkinder können im Alter von ca. drei Jahren eine MS entwickeln.
Bei den 5.000 - 6.000 Neuerkrankten pro Jahr überwiegt der Anteil der erwachsenen Frauen.
Infolge einer MS Erkrankung können viele unterschiedliche neurologische Symptome wie, z. B. Beeinträchtigungen des
Sehvermögens (u. a. Doppeltsehen), Blasenfunktionsstörungen, spastische Lähmungen der Extremitäten, Erschöpfungszustände
(Fatigue), Ataxie und Tremor (Störungen der Feinmotorik) etc. auftreten. Häufig äußern sich diese Symptome in Form von
sog. Schüben, die z. B. durch körperliche und seelische Belastung oder auch Infekte hervorgerufen werden und in
Stärke und Häufigkeit unterschiedlich sein können.
Man geht von drei grundsätzlich zu unterscheidenden Krankheitsverläufen der MS aus..
Weitere Informationen und Hilfe zu MS
Multiple Sklerose
finden Sie hier :Quelle: Multiple Sklerose.com
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